In diesem Lehrvideo demonstriert der Physiotherapeut C.J. Miller von Frontline Function, wie die KI-gestützte T-Mode-Funktion des Clarius L15-Scanners zur Beurteilung des vorderen Schulterbereichs eingesetzt wird.
Wichtigste Punkte
Abtastung und Vorbereitung: Die Untersuchung beginnt damit, dass der Patient die Handfläche nach oben richtet, während Miller den vorderen Schulterbereich abtastet, um den großen und den kleinen Tuberkel zu lokalisieren. Dies spart Zeit vor dem Aufsetzen des Scanners.
Navigation in der Bizepsrinne: Wenn Sie die Sonde direkt auf die vordere Schulter aufsetzen, wird die Bizepsrinne sichtbar, wobei der Tuberculum minus auf der linken Seite des Bildschirms und der Tuberculum majus auf der rechten Seite zu sehen sind.
Aktivierung des T-Modus: Sobald der T-Modus aktiviert ist, hebt die KI anatomische Strukturen automatisch hervor und kennzeichnet sie, wobei die Bizepssehne in ihrer Kurzachse blau und der darüberliegende Deltamuskel orange eingefärbt werden.
Beurteilung des Subscapularis: Indem der Patient seinen Arm nach außen dreht, wird die Subscapularis-Sehne in der Längsachse sichtbar, wobei der T-Modus ihren Ansatz am Tuberculum minus dynamisch hervorhebt.
Pädagogischer Wert: Miller betont, dass der T-Modus ein hervorragendes Instrument zur Aufklärung sowohl von Patienten als auch von Kollegen aus dem medizinischen Bereich ist, da er unbekannte Strukturen sofort identifiziert und es dem Anwender ermöglicht, die Farbüberlagerung ganz einfach ein- und auszuschalten, um das tatsächliche Ultraschallbild zu betrachten.
