Seit Jahrzehnten ist der übliche Behandlungsablauf für Patienten mit Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom (CTS) eine echte Geduldsprobe: eine klinische Untersuchung, eine Überweisung zur Durchführung von Nervenleitungsuntersuchungen, eine zweiwöchige Wartezeit auf einen Termin und ein Folgetermin, um schließlich über eine Operation zu sprechen.
Laut Dr. John R. Fowler, einem orthopädischen Chirurgen an der Universität Pittsburgh, ist dieses Modell offiziell überholt.
„Ich persönlich ordne bei der Abklärung eines Karpaltunnelsyndroms keine Nervenuntersuchungen mehr routinemäßig an“, sagt Dr. Fowler. „Seit ich das Clarius-Ultraschallsystem einsetze, ist meine Diagnostik wesentlich effizienter und zuverlässiger geworden.“
Für Ärzte, die sich von der „Knopfkästchen-Technik“ herkömmlicher, auf Wagen montierter Ultraschallgeräte eingeschüchtert fühlen, bietet Dr. Fowlers Erfahrung einen Leitfaden für eine effizientere, patientenorientierte und rentablere Praxis. Sehen Sie sich dieses Video an, um mehr über seine Erfahrungen mit dem Clarius-Ultraschallgerät zu erfahren. Oder scrollen Sie nach unten, um die wichtigsten Punkte zu lesen.
Der „Gartenschlauch“-Effekt: Die Diagnose veranschaulichen
Eine der größten Hürden für Patienten besteht darin, zu verstehen, warum sie operiert werden müssen. Dr. Fowler nutzt den Clarius-Scanner, um ihnen sofort einen visuellen Nachweis zu liefern.
„Ich erzähle von den alten Looney-Tunes-Cartoons, in denen die Figuren auf einen Schlauch traten und dieser sich dann gewissermaßen zurückzog und auf die Figur zurückschoss. Genau das passiert beim Karpaltunnelsyndrom, und ich kann ihnen diese Nervenschwellung in Echtzeit zeigen.“
Indem er sein eigenes Handgelenk mit Clarius abtastet (in der Regel 8mm²) und es mit dem geschwollenen Nerv eines Patienten vergleicht (etwa 15mm²), schafft Dr. Fowler einen Moment, in dem das Motto „Sehen ist Glauben“ zum Tragen kommt, was sofort Vertrauen in die Diagnose schafft.
„Das Schöne daran ist: Wenn man das erst einmal oft gemacht hat, dauert es nur noch etwa 15 oder 20 Sekunden; es beeinträchtigt den Arbeitsablauf kaum“, erklärt er.
Mit KI die Lernkurve überwinden
Der häufigste Grund, warum Fachärzte für Muskel-Skelett-Erkrankungen den Einsatz von Ultraschall vermeiden, ist die vermeintliche Schwierigkeit, genaue Messwerte zu erhalten. Dr. Fowler hat dieses Problem durch den Einsatz von Clarius Median Nerve AI.
Die KI identifiziert automatisch den Nervus medianus und berechnet dessen Querschnittsfläche. Sie ist so zuverlässig, dass Dr. Fowler seine medizinischen Assistenten nun damit beauftragt, die Untersuchung als „fünftes Vitalzeichen“ – ähnlich wie die Blutdruckmessung – durchzuführen, noch bevor er den Raum betritt.
- Benutzerfreundlichkeit: „Es war unglaublich einfach … man braucht vielleicht zwei oder drei Minuten, um zu lernen, wie es geht“, sagt Fowler.
- Objektivität: KI beseitigt menschliche Voreingenommenheit und scannt den Nerv, um die maximale Querschnittsfläche genauer zu ermitteln, als dies dem menschlichen Auge möglich wäre.
- Delegation: Da die KI die Messung standardisiert, können auch Laien zuverlässige Daten in chirurgischer Qualität erstellen.
Videodemonstration: Median Nerve AI Sehen Sie sich diese 2-minütige Videodemonstration zu „Median Nerve AI“ an, einem Tool zur Lokalisierung und Vermessung des Nervus medianus bei der Beurteilung des Karpaltunnelsyndroms.
Das Fazit: Effizienz und Kapitalrendite
Ganz gleich, ob Sie in einer Privatklinik oder in einem Großkrankenhaus tätig sind – die Umstellung von „Wagen auf Handgerät“ hat tiefgreifende Auswirkungen auf den Betriebsablauf.
1. Abschied vom Einkaufswagen (Abwicklungsgeschwindigkeit)
Herkömmliche Ultraschallsysteme stellen oft einen Engpass dar. „Vor der Einführung von Clarius musste ich ein großes Gerät auf einem Rollwagen in den Raum schieben, es an die Steckdose anschließen … die Akkus waren nie aufgeladen. Allein die Vorbereitung dauerte 3 bis 5 Minuten“, sagt Fowler. „Clarius ist immer einsatzbereit.“
2. Die Diagnose in einer einzigen Sitzung (Patientendurchsatz)
In einem herkömmlichen Arbeitsablauf verlassen Patienten die Praxis oft, um erst Wochen später wiederzukommen. Dr. Fowlers Forschungsergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Point-of-Care-Ultraschall (POCUS) durchschnittlich 1,8 Arztbesuche und 27 Tage Wartezeit einspart. Für den Chirurgen bedeutet dies schnellere klinische Entscheidungen und eine höhere Patientenzufriedenheit.
3. Strategische Abrechnung (für Praxen in den Vereinigten Staaten)
In RVU-basierten Systemen wirkt die Ultraschalluntersuchung als „Kraftmultiplikator“. Anstatt lediglich eine eigenständige Untersuchung (0,3 Arbeits-RVUs) abzurechnen, erhöht die persönliche Auswertung der Untersuchung die „Datenkomplexität“ des Termins. Dies ermöglicht es einem Chirurgen oft, einen Standard-Praxisbesuch der Stufe 3 in einen der Stufe 4 umzuwandeln und so pro Patient etwa eine ganze RVU zu gewinnen.
Durch die Optimierung des Diagnoseprozesses sparen Chirurgen in den Vereinigten Staaten nicht nur Zeit – sie nutzen auch jede Minute, die sie im Untersuchungszimmer verbringen, optimal aus.
Eine Botschaft von Dr. Fowler an Handchirurgen
Laut Dr. Fowler gibt es in den USA zwar rund 4.000 Handchirurgen, doch viele von ihnen stützen sich nach wie vor auf Nervenuntersuchungen, bei denen es häufig zu „falsch-negativen“ Ergebnissen kommt. Er sieht jedoch, dass sich das Blatt wendet.
„Wir sollten keine Überweisungen für Ultraschalluntersuchungen vornehmen; wir sollten diese selbst durchführen. Der Lernaufwand ist gering, und es ist von unschätzbarem Wert, wenn der Chirurg über diese Daten verfügt.“
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